Guck 2017, (High Resolution: hier klicken)

(Bezirkszeitung Wien)

Guck“

heißt eines der neuesten Ölbilder von Stephan Oismüller alias Stephan Ois. „Mein Ziel ist es, Kunstwerke zu schaffen, die auffallen, berühren, und mitunter provozieren. Kunst ist ein nützliches Tool auf vielen Ebenen, für jene, die es zu nutzen wissen. Der Arzt, der den „Guck“ kaufte, hat ihn als Eyecatcher im Eingangsbereich hängen – als Stimmungsmacher.“, sagt der  sympathische Künstler.

Kunst ist eine Herzensangelegenheit“

…sagt der Künstler und Gründer der factory18 Stephan Oismüller. Und dass ihm das bestens gelingt, davon konnten wir uns neuerdings bei einem Besuch in seiner Galerie überzeugen.

Wenn man das kleine Ecklokal auf der Währinger Straße betritt, merkt man gleich, dass man es mit einem äußerst vielseitigen Künstler zu tun hat. Oismüllers Spezialität sind unumstritten seine realistischen Ölgemälde, die außerordentlich lebendig gemalt sind. Der begabte Künstler malt aber nicht nur sinnliche Landschaften, Wolkenhimmel und Akte, sondern bietet auch Portraitmalerei an. Unter anderen schuf Oismüller letztes Jahr zwei Rektorenportraits, die jetzt in der Rektorengalerie in der Universität für Bodenkultur hängen.

Wer lieber abstrakte Malerei bevorzugt, wird hier gespachtelte Farbkompositionen finden, die der Künstler nach einem eigens entworfenen Farbschema anfertigt. Besonders an einem trüben Tag wie heute, spürt man bei der Betrachtung dieser Farbenspiele, wie das Gemüt steigt. Skurril bis ironisch sind Oismüllers abstrakte Skulpturen, die sichtlich aus dem Rahmen springen. Wer Kunst und Außergewöhnliches mag, ist hier jedenfalls richtig!

In der factory18 werden auch leistbare Bilderrahmen auf hohem Niveau angeboten. Hier werden die Rahmen nach Maß handgefertigt und passend zum Bild in allen gewünschten Techniken veredelt. Ein Tipp für Qualitätsbewusste!

Stephan Oismüller sieht sich nicht nur als Künstler, sondern auch als Unternehmer, weil er viel Verantwortung trägt, wie andere Selbstständige auch. Begonnen hat er als Bildhauer, Vergolder und Restaurator unter anderen für Galerien und Museen, wie z.B. das Mozarthaus Wien für das er mehrere Barockrepliken herstellte. Als Künstler ist er weitgehend Autodidakt, jedoch besuchte er außerordentlich Vorlesungen für Maltechnologie an der Uni Wien und Aktmalerei auf der Akademie für angewandte Kunst.

Die Galerie ist täglich nach Vereinbarung geöffnet.

www.facory18.at  Währinger Straße157/Ecke Lacknergasse, 1180 Wien. Terminvereinbarung: 0664 12 17 314.

 

Zur Kunst von Stephan Oismüller

Text von Jonathan Seiffert (Kurator und Assistent) am 1. Oktober 2017 zum 16. Erfolgsjahr Stephan Oismüllers und seiner factory18:

„Zum 16. Jubiläum der factory18 zeigt die in diesem Jahr neu entstandene Galerie verschiedene Werke des zeitgenössischen, Wiener Künstlers Stephan Oismüller. Dieser setzt sich mit seinem breiten Oeuvre vor allem mit Menschen, gesellschaftspolitischen Themen und der Darstellung der Natur auseinander. Dabei unterzieht sich seine Kunst und die angewandte Technik einem ständigen Wandel, der sich in dieser Ausstellung an ausgewählten Bildern nachvollziehen lässt.

Die Ölpotraits, die vor allem Künstlerfreunde aus dem Freundeskreis Oismüllers darstellen, zeigen vorwiegend die meisterliche Technik der Alla Prima-Malerei, die sich durch einen reduzierten, aber kräftigen und ausdrucksstarken Pinselduktus auszeichnet und die mit der direkten Konfrontation mit dem Modell entsteht.

Besonders bei der Darstellung von Landschaften und der aktuellen Serie der Wolkenbilder verwendet Stephan Oismüller die Spachteltechnik, die durch den pastosen Farbauftrag den lebendigen und plastischen Eindruck seiner Gemälde verstärkt.”

(Ausstellungsfolder)

 

 

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